Ich halte Dich.
Gott.











Angedacht

Vergib uns unsere Schuld...

Kürzlich waren wir in unserem Freundeskreis zu einem Geburtstag geladen, zu dem auch jede Menge Einlagen der Gäste zu Ehren des Jubilars geboten wurden. Unter anderem auch ein recht lustiger Sketch von einem Ehepaar, welcher vielleicht etwas langatmig erschien, jedoch mit viel Freude und Dankbarkeit gegenüber dem Geburtstagskind vorgetragen wurde. Auf dem Heimweg ließ sich eine Freundin sehr ungehalten über diesen Sketch aus, in einer Art und Weise, die ich nicht unwidersprochen hinnehmen wollte. Alle, die zu diesem Abend etwas zum Gelingen beitrugen, hatten es gut gemeint und nicht jeder bringt ein hohes Maß an schauspielerischem Talent mit, was nebenbei gesagt, auch gar nicht nötig ist. Hier war nicht Perfektion gefragt, sondern der gute Wille. Hier fehlte mir einfach die Toleranz!

Wir sind während dieser Diskussion ziemlich unfreundlich aneinandergeraten. Ich habe mich darüber noch einige Tage sehr geärgert und erst nach etlichen Wochen das Gespräch mit ihr gesucht. Sie hatte diese Auseinandersetzung gar nicht so ernst genommen, nur ich habe mir dadurch schlechte Laune bereitet. Warum habe ich nicht eher das Gespräch gesucht, um ihr verständlich zu machen, warum ich so verärgert war. Ihr Verhalten hatte übrigens noch andere Gründe, von denen ich nichts wissen konnte, die ich hier jedoch nicht weiter erläutern möchte. Ich glaube, dass eine Vielzahl aller zwischenmenschlichen Diskrepanzen aufgrund von Missverständnissen entstehen und durch ein anschließendes ruhiges Gespräch, ohne störende Emotionen, entwirrt werden könnte. So wäre mir auch an dieser Stelle Ärger und Herzdrücken erspart geblieben.

…wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Auch ich sollte das „Vater Unser“ etwas ernster nehmen!

Ihnen allen einen erholsamen Sommer ohne Missverständnisse und möglichst vermeidbarem Ärger!

Karsten Ebeling


Vater unser im Himmel.

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Matthäusevangelium 6,9-13


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